CDU beantragt Prüfung und Reparatur entlang der Rheinböschung

30.03.2026

Die CDU-Fraktion hat zur heutigen Sitzung des Mobilitätsausschusses beantragt, die Asphaltdämme und Entwässerungsanlagen entlang der Rheinböschung zwischen Hersel und Widdig zu prüfen und ggf. wieder instand zu setzen.

Im Zuge des Starkregenereignisses im Jahr 2021 mussten die Rheinstraße sowie der Rheinuferweg zwischen Hersel und Widdig zeitweise gesperrt werden, da die Gefahr eines Abrutschens der Böschung bestand. Um die Situation kurzfristig zu stabilisieren, brachte die Stadtverwaltung Bornheim entlang der Strecke kleinere Asphaltdämme auf und installierte Entwässerungsanlagen mit Kunststoffrohren bis zum Leinpfad. Ziel dieser Maßnahmen war es, den Oberflächenwasserabfluss gezielt zu steuern und ein weiteres Abrutschen der Rheinböschung zu verhindern. Die seinerzeit umgesetzten Maßnahmen erwiesen sich als pragmatisch und wirksam  und ermöglichten eine zügige Wiederfreigabe der betroffenen Streckenabschnitte – insbesondere für die Anwohnerinnen und Anwohner.

Bernd Marx, Ortsvorsteher von Uedorf und umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, erklärt: „Nach unserem Eindruck sind mittlerweile nicht mehr alle Abflüsse funktionstüchtig. Es sollte daher überprüft werden, welche der installierten Entwässerungseinrichtungen noch ordnungsgemäß arbeiten und wo gegebenenfalls Instandsetzungsbedarf besteht. Gleiches gilt für die entlang der Rheinstraße und des Rheinuferwegs angelegten Asphaltdämme.“

Die CDU-Fraktion hatte daher beantragt, die im Jahr 2021 installierten Regenabläufe zeitnah zu überprüfen und – sofern erforderlich – instand zu setzen oder zu erneuern. Auch die Asphaltdämme sollen auf ihre Funktionsfähigkeit hin untersucht und bei Bedarf einer Risssanierung unterzogen werden.

Aufgrund dieses Antrags wurde zwischenzeitlich ein Fachunternehmen mit der Beseitigung von Asphaltschäden entlang der Strecke zwischen Hersel und Widdig beauftragt.
Sandeep Singh Bains, Ortsvorsteher von Widdig, ergänzt: „Durch gezielte Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen kann einem weiteren Abrutschen der Rheinböschung wirksam vorgebeugt werden. Dies ist umso wichtiger, da weitergehende Planungen zur dauerhaften Sicherung der Böschung erfahrungsgemäß noch einige Zeit bis zu einer möglichen Umsetzung in Anspruch nehmen werden.“