Mit großer Enttäuschung reagiert die CDU-Fraktion Bornheim auf das Ergebnis der Fördermittelprüfung im Rahmen des Projekts „Rheingärten“, das gemeinsam mit der Stadt Bonn geplant war. Wie aus den Unterlagen für die Sitzung des Umweltausschusses am 25.02.2026 hervorgeht, hat das Umweltministerium des Landes Nordrhein-Westfalen den eingereichten Maßnahmen eine negative Ersteinschätzung erteilt.
Besonders kritisch bewertet die CDU-Fraktion dabei die unterschiedliche Entwicklung der Förderung: „Während die Stadt Bonn für ihre Maßnahmen im Jahr 2025 eine Zusage erhalten hat und sämtliche dort vorgesehenen Maßnahmen gefördert werden, erhält die Stadt Bornheim für die in Hersel vorgesehenen Maßnahmen derzeit keine Förderung,“ so Rüdiger Prinz, Ratsherr aus Hersel. Damit droht Bornheim bei der Umsetzung zentraler Projekte zur Aufwertung des Rheinufers deutlich hinter Bonn zurückzufallen.
Hinzu kommt, dass der Verwaltung dieses negative Ergebnis bereits seit Mitte 2025 bekannt ist und dies erst auf Nachfrage durch die CDU-Fraktion in Erfahrung bekannt wurde. Aus Sicht der CDU-Fraktion ist es daher umso unverständlicher, dass bislang keine alternativen Fördermöglichkeiten für die betroffenen Maßnahmen gesucht und beantragt wurden. In der Kooperationsvereinbarung zu den Rheingärten heißt es ausdrücklich: „Der Auftrag umfasst die Erstellung eines gemeinsamen Planungskonzeptes der Städte Bornheim und Bonn.“ Das Konzept sollte der Vorbereitung eines Förderantrages zur Entwicklung der Freiräume zwischen Bornheim-Hersel und Bonn dienen, wobei die Erhaltung der landwirtschaftlichen Flächen, dem Klimaschutz, der Biodiversität sowie der Naherholung gleichermaßen Beachtung gewährt werden sollen.
Vor diesem Hintergrund stellt sich aus Sicht der CDU-Fraktion die Frage, ob seit Bekanntwerden der negativen Einschätzung überhaupt ernsthaft versucht wurde, alternative Fördermöglichkeiten für das Vorhaben auf Bornheimer Stadtgebiet zu suchen. Bernd Marx, Ortsvorsteher von Uedorf und umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Angesichts der aktuellen Entwicklung muss kritisch hinterfragt werden, ob sich die für die Akquise von Fördermitteln zuständigen Stellen innerhalb der Verwaltung überhaupt in ausreichendem Maße um das Projekt Rheingärten auf Bornheimer Stadtgebiet gekümmert haben.“
Die CDU-Fraktion erwartet daher von der Verwaltung, zeitnah alternative Fördermöglichkeiten zu prüfen und für die geplanten Maßnahmen einen Antrag einzureichen. Ziel muss sein, dieUmsetzung der geplanten Projekte unabhängig von der Bonner Maßnahmenplanung sicherzustellen und die Entwicklung der Rheingärten endlich auch auf Bornheimer Stadtgebiet konsequent voranzutreiben.
Die CDU-Fraktion wird den weiteren Fortgang des Projekts kritisch begleiten und sich weiterhin für eine zügige Realisierung der vorgesehenen Maßnahmen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

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