Eine Sanierung des HallenFreizeitBad Bornheim ist möglich und wird nun aktiv angegangen.
Bekanntermaßen ist das HallenFreizeitBad Bornheim in die Jahre gekommen. Der Instandhaltungs- und Investitionsstau zeigt sich an vielen Stellen, insbesondere an den technischen Anlagen und am Gebäude.
Seit dem Wechsel der Leitung des Bades konnten erste Verbesserungen erarbeitet werden, wie bspw. die Wiederinbetriebnahme der Rutsche. Zugleich setzte sich die Erkenntnis durch, dass eine Sanierung doch möglich und kostengünstiger sei, als ein neues Schwimmbad.
Dies nahm die CDU-Fraktion zum Anlass, den Sanierungsbedarf, die notwendigen Maßnahmen, den nötigen Zeitraum, die Kosten und Fördermöglichkeiten zu erfragen.
Nach vorliegenden Erkenntnissen ist der Sanierungsbedarf nach wie vor erheblich: Sanierungsbedarf am Gebäude mit Außen- und Innenwänden, Verglasung, Dach, Unterbau und den schwimmbadtypischen Einbauten. Sanierungsbedarf an der Technik mit Wärmeerzeugung, Lüftung, Abwasserleitungen, Becken, Badewassertechnik, Elektrotechnik.
Der Verwaltungsrat hat den Vorstand nun beauftragt, die Sanierung vorzubereiten. Konkret sollen einzelne Abschnitte geplant und priorisiert, die Kostenschätzungen aktualisiert, eine Projektskizze erarbeitet und Fördermöglichkeiten eruiert werden.
„Wir bewegen uns in die richtige Richtung. Bornheim braucht ein funktionstüchtiges Schwimmbad“, fasst Tilman Rami, für die CDU-Fraktion im Verwaltungsrat des Stadtbetriebs den gefassten Beschluss zusammen.
Etwa zu Beginn der vergangenen Ratsperiode hieß es zunächst, dass das Schwimmbad technisch überaltert sei und eine Sanierung sich nicht lohne. Infolgedessen wurden Workshops mit Beteiligung von Bürgern und verschiedenen Interessensgruppen durchgeführt. Ergebnis war die „Konzeption“ eines Schwimmbades, dessen kalkulierte Kosten zuletzt bei rund 45 Mio. Euro lagen. Zu viel für den städtischen Haushalt, so dass der Rat im März 2024 den Neubau zunächst stoppte.

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