Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bornheim begrüßt den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Bo 46 „Uedorfer Weg“ inklusive der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung ausdrücklich. Damit wird 19 Jahre nach dem CDU-Antrag endlich ein weiterer wichtiger Schritt für den Ausbau der Verbindung zwischen Bornheim und Uedorf mit einem straßenbegleitenden Geh- und Radweg eingeleitet.
Die aktuellen Verwaltungsvorlagen bestätigen aus Sicht der CDU eindrucksvoll den seit Jahren bestehenden Handlungsbedarf. Die Verwaltung verweist selbst auf die erhebliche Verkehrsbelastung, die zu geringe Fahrbahnbreite, fehlende Geh- und Radwege sowie Unfallgefahren insbesondere für Radfahrerinnen und Radfahrer. Zudem wird die Strecke inzwischen offiziell als zentrale Hauptverbindung im Bornheimer Radverkehrskonzept eingestuft.
„Die CDU setzt sich seit fast zwei Jahrzehnten für einen sicheren Ausbau des Uedorfer Weges und der Bornheimer Straße ein. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass nun endlich das Bebauungsplanverfahren eingeleitet wird.“, erklärt Rüdiger Prinz, stellvertretender CDU- Fraktionsvorsitzender und planungspolitischer Co-Sprecher.
Bereits 2007 hatte die CDU-Fraktion beantragt, den Ausbau des Uedorfer Weges einschließlich Rad- und Gehweg in das Straßenausbauprogramm aufzunehmen. Schon damals warnte die CDU vor erheblichen Gefahren für Fußgänger und Radfahrer auf der schmalen und stark befahrenen Verbindung zwischen Bornheim und den Rheinorten. Die CDU sieht sich daher durch die aktuellen Unterlagen in ihrer langjährigen Position bestätigt. Besonders positiv bewertet die Fraktion, dass nun endlich die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine sichere und moderne Verbindung zwischen Vorgebirge und Rheinorten geschaffen werden sollen. Gleichzeitig verweist die CDU darauf, dass der Ausbau nicht ausschließlich für den Radverkehr – insbesondere für Schülerinnen und Schüler – von Bedeutung ist. Er dienst vielmehr der allgemeinen Verkehrssicherheit und der besseren Verknüpfung der Bornheimer Stadtteile.
Die CDU unterstreicht, dass Sie hinter ihren Aussagen im Wahlkampf und im Rahmen der Petition „Für sichere Radwege zwischen Bornheim und den Rheindörfern“, steht. Die Petition hatte 2024 mehr als 1.100 Unterstützerinnen und Unterstützer gefunden.
Trotz des nun eingeleiteten Verfahrens kritisiert die CDU die lange Verzögerung des Projekts. Bereits 2017 wurde der Ausbau des Uedorfer Weges im Straßenausbauprogramm der Stadt mit der höchsten Priorität eingestuft. Dennoch wurde bis Anfang 2026 erst eine von rund 70 benötigten Flächen erworben. Und dies wurde erst im Rahmen einer kleinen Anfrage klar, die Rüdiger Prinz vor kurzem an die Verwaltung richtete.
„Dass zwischen der Priorisierung des Projekts im Jahr 2017 und dem Beginn konkreter Grundstücksankäufe etwa neun Jahre liegen, ist aus unserer Sicht eindeutig zu lang. Daher erwarten wir, dass das Verfahren nun stringent und ohne weitere Verzögerungen voran geht“, so Prinz.
Die CDU-Fraktion kündigt an, den weiteren Planungs- und Beteiligungsprozess konstruktiv und zugleich kritisch zu begleiten. Ziel muss die zügige Umsetzung des Projektes sein. Eine Bürgerversammlung ist für den 23. Juni dieses Jahres vorgesehen.

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