Die CDU-Fraktion begrüßt die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens zur Errichtung einer Batteriespeicheranlage. Damit wird die Energieinfrastruktur in Bornheim zukunftsfähig ausgebaut und ein Beitrag zur Stabilisierung der Stromnetze im Zuge der Energiewende geleistet. Batteriespeicheranlagen spielen hierbei eine wichtige Rolle, insbesondere zur Zwischenspeicherung regenerativ erzeugter Energie.
Gleichzeitig geht die CDU aus, dass die vorliegende Planung mit besonderer Sorgfalt geprüft wird, da es sich um eine rund 5,7 Hektar große und bislang landwirtschaftlich genutzte Fläche im Bereich Sechtem handelt. Für die CDU gilt weiterhin der Grundsatz, dass mit landwirtschaftlichen Flächen verantwortungsvoll umgegangen und Eingriffe in Natur und Landschaft möglichst geringgehalten werden.
Vor diesem Hintergrund erwartet die CDU-Fraktion im weiteren Verfahren insbesondere:
eine umfassende Prüfung möglicher Auswirkungen auf Umwelt, Landschaftsbild und Landwirtschaft,
ein schlüssiges Sicherheits- und Brandschutzkonzept für die geplante Batteriespeicheranlage,
eine transparente Darstellung der verkehrlichen Auswirkungen während der Bauphase und dem späteren laufenden Betrieb,
eine frühzeitige und nachvollziehbare Information der Bürgerinnen und Bürger trotz Verzichts auf eine Einwohnerversammlung, sowie
eine klare Darstellung des langfristigen Nutzens für die Stadt Bornheim und ihre Energieversorgung.
Positiv bewertet die CDU, dass Planung und notwendige Gutachten durch den Investor getragen werden und der städtische Haushalt hierdurch nicht belastet wird.
Die CDU-Fraktion wird den weiteren Planungsprozess konstruktiv begleiten. Für die endgültige Bewertung des Bebauungsplanes gehen wir davon aus, dass belastbare fachliche Ergebnisse und Erkenntnisse aus den kommenden Beteiligungs- und Prüfverfahren vorgelegt werden. Entscheidend wird sein, dass Klimaschutz, Versorgungssicherheit, Flächenschutz und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in einen ausgewogenen Ausgleich gebracht werden.

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