Die Stadt Bornheim richtet ihre Kitalandschaft strategisch neu aus. Mit dem neuen Kitabedarfsplan 2026–2030 reagiert die Verwaltung auf gesellschaftliche Veränderungen, sinkende Geburtenzahlen und den zunehmenden Sanierungsbedarf von Einrichtungen. Im Fokus stehen dabei insbesondere der Neubau der Flora in Waldorf, die mögliche Weiterführung der Einrichtung Windrad in Roisdorf sowie eine umfassende Bestandsaufnahme aller Kitas im Stadtgebiet.
Während in den vergangenen Jahren vor allem zusätzliche Plätze geschaffen wurden, rücken nun die bauliche Zukunftsfähigkeit und die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Einrichtungen in den Fokus.
„Die CDU unterstützt ausdrücklich das Ziel, verfügbare Fördermittel konsequent auszuschöpfen, um die Belastungen für den städtischen Haushalt möglichst gering zu halten. Angesichts der angespannten Finanzlage kommt einer wirtschaftlichen Bauweise besondere Bedeutung zu“, so die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Kathrin Zolper.
Die angekündigte Untersuchung zur baulichen Situation aller Kitas bewertet die CDU als überfällig. Nach Jahren des quantitativen Ausbaus müsse nun geprüft werden, welche Einrichtungen langfristig erhalten, saniert oder perspektivisch ersetzt werden müssen.
Die Möglichkeit einer befristeten Weiterführung der Kindertageseinrichtung Windrad in Roisdorf bewertet die CDU grundsätzlich positiv, da hier keine zusätzlichen Kosten entstehen.
Allerdings sieht die CDU Handlungsbedarf bei der Organisation der Platzvergabe. „Ziel muss sein, Versorgungslücken und größere Verschiebungen zwischen einzelnen Sozialräumen künftig zu reduzieren. Dafür braucht es eine deutlich bessere Abstimmung zwischen Stadt und Trägern“, so Kathrin Zolper.
Für die CDU Bornheim steht dabei fest: Kinderbetreuung bleibt eine zentrale Zukunftsaufgabe. Familien müssten sich auch in den kommenden Jahren auf ein bedarfsgerechtes, qualitativ hochwertiges und wohnortnahes Angebot verlassen können.

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